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Aktuelles  | 

DIGITAL aktiv – wir sind ONLINE!

Beratung und Schulung für Senior*innen im Quartiersbüro Tuhuus in Langerfeld

 

 

Das Quartiersprojekt „Tuhuus in Langerfeld – Gut und lange leben im Quartier“ hat eine Zuwendung aus dem Förderaufruf der Stiftung Wohlfahrtspflege „Zugänge erhalten –Digitalisierung stärken“ erhalten. Mit dem neuen Projekt DIGITAL aktiv – wir sind ONLINE! bietet das Quartiersbüro an der Odokaerstraße in Langerfeld nun Senior*innen ab 65+ die Möglichkeit, ihre digitalen Fähigkeiten zu schulen, bzw. erst zu erwerben oder eine Beratung in Anspruch zu nehmen.
Hierfür wurden die Anschaffung von entsprechender Technik (drei Laptops, drei Tablets und Drucker) sowie eine personelle Aufstockung über die Förderung ermöglicht.

Ab Dezember 2021 bietet ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen nun folgende Angebote an:
Montags kann man in der Zeit von 15:00 – 16:00 Uhr eine Beratung zu Fragen der Benutzung von Handy- und Smartphone in Anspruch nehmen. Nico Wenzel gibt in dieser Zeit seine Erfahrungen an Ratsuchende weiter.
Mittwochs findet alle vierzehn Tage vormittags das Angebot „Laptop, Tablet & Co“ statt. Interessierte können ihre Geräte mitbringen – dies ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Herr Ulrich Storsberg schult an den Geräten, klärt Fragen – auch Anfänger*innen sind herzlich willkommen!
Donnertags kann man die ersten Schritte ins Internet unternehmen – Anke Kirchmann-Bestgen bietet das Kursangebot „Hallo Internet!“ für Anfänger*innen an.

Ab Januar wird das Team durch einen weiteren ehrenamtlich Tätigen unterstützt, dann geht es montags mit dem Handy durch den Stadtteil, auf der Suche nach schönen Fotomotiven. Selbstverständlich werden auch in diesem Angebot die entsprechenden Technikfragen geklärt.
Ebenfalls im neuen Jahr wird es – wenn es die Pandemiesituation zulässt – Veranstaltungen im Tuhuus zum wichtigen Thema Computersicherheit geben.

Die Teilnahme an allen Schulungen und Beratungen ist kostenfrei!

Wichtig: Alle Angebote finden unter 2G-Bedingungen statt, mit maximal zwei Teilnehmer*innen pro Termin. Die Kontaktdaten werden aufgenommen und es wird durchgehend Maske getragen. 

 

„Wir wollen mit diesem Angebot Senior*innen stärken, damit sie ebenso wie die jüngeren Menschen mithilfe der digitalen Möglichkeiten den veränderten Alltag bewältigen können und dadurch Teilhabe gewährleistet ist“, erklärt Anke Kirchmann-Bestgen, Koordinatorin des Projekts. Viele Senior*innen verfügen über technische Geräte, für den sicheren Umgang damit gäbe es aber Fragen zu klären - da will das Tuhuus ansetzen und unterstützen.
Kontakt zur Familie per WhatsApp oder Skype, Fotos erstellen oder verschicken und verwalten, einen Antrag z.B. einer Behörde oder Krankenkasse im Internet finden und ausdrucken – in den Angeboten gibt es Raum für die Fragen und Wünsche der Teilnehmer*innen!
Das heißt, die Senior*innen sollen mit in die Planung einbezogen werden, Umfang und vor allem die Inhalte werden gemeinsam abgestimmt. Das Schulungsmaterial wird dahingehend ausgesucht, dass die Zielgruppe hauptsächlich keine „Digital Natives“ sind, sondern sich erst im Erwachsenenleben mit digitalen Themen auseinandergesetzt haben.

Je nach Pandemielage können sich auch „Offene Treffpunkte“ gründen, z.B. ein „Smartphone-Frühstück“ oder ein „Internet-Café“.
Denkbar und wünschenswert wären zu einem späteren Zeitpunkt des Projekts auch Kooperationen mit Akteuren im Stadtteil, z.B. Städtischer Seniorentreff, Offener Altenarbeit im Stadtteil, Seniorenarbeit in den Gemeinden.

Die Langerfelderin Birgit Staab hat bereits ein erstes Angebot genutzt und konnte mit Herrn Storsberg technische Hürden an ihrem Tablet lösen: „Das war super und hat mir gut weitergeholfen!“ schildert sie und nimmt gleich dazu noch die Handy-Beratung bei Herrn Wenzel in Anspruch, da sie eine Frage bezüglich ihres Smartphones hat.

Für Herrn Wenzel, der ehrenamtlich im Tuhuus tätig ist, stellt das wöchentliche Angebot auch eine Bereicherung dar: „Ich arbeite einfach gerne mit Menschen zusammen und mit den mobilen Geräten kenne ich mich gut aus!“

 

Das Quartiersbüro Tuhuus in Langerfeld hat Antrag zum Projekt im November 2020 gestellt.
Zum Zeitraum der Antragsstellung konnten Angebote des Quartiersbüros (Ideenschmiede, Arbeitsgemeinschaften) nur digital stattfinden, seit Mai 2020 wurde verstärkt mit dem Tool „ZOOM“ gearbeitet. Es war eindeutig festzustellen, dass diese Angebote vorwiegend von Bürger*innen im jungen und mittleren Alter genutzt wurden, seltener von der Zielgruppe im Alter von 60 Jahren und aufwärts. Mithilfe eines engagierten Bürgers wurden im Sommer 2020 erste Technikberatungen vor Ort bei den Senior*innen und kleine Schulungen im Tuhuus durchgeführt, aber dieses spontan entstandene Engagement reichte nicht aus.

Es gibt im Quartier Langerfeld-Mitte und Ehrenberg einen überdurchschnittlich hohen Anteil an älteren Bürger*innen, allerdings sind keine Institutionen der Erwachsenenbildung vor Ort, VHS und Familienbildungsstätten befinden sich in anderen Stadtteilen.

 

Der Förderaufruf der Stiftung Wohlfahrtspflege „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“ kam da 2020 genau richtig. Aus ganz NRW wurden 1.248 Anträge eingereicht, eine Zusage zur Förderung erhielten 667 Anträge - mit einer Fördersumme von insgesamt 42,5 Mio. Euro.
Übergeordnetes Ziel des Aufrufs der Stiftung ist, Träger im sozialen Bereich zu unterstützen, damit diese die Chancen der Digitalisierung stärker als bisher nutzen. Entweder durch Stärkung der internen Organisation oder der Stärkung der Arbeit mit den Zielgruppen. Letztendlich soll dadurch Krisenresilienz und Zukunftsfähigkeit der Organisationen erhöht werden.

 

Wir freuen uns, dass wir mit diesem auf ein Jahr angelegtem Projekt viele Langerfelder*innen auf den Weg in die digitale Welt begleiten dürfen!

Ebenso suchen wir noch Referenten mit Erfahrung in diesem Bereich, die das Team noch unterstützen möchten.

 

Ansprechpartnerin für Anmeldungen und Fragen:

Anke Kirchmann-Bestgen
Mobil:   0157 – 806 312 13
E-Mail:  kirchmann@tuhuus-langerfeld.de


Kontaktieren Sie uns

Kontakt

Quartiersbüro
Tuhuus in Langerfeld

Odoakerstraße 2  42389 Wuppertal
(Eingang über Wilhelm-Hedtmann-Straße)

Telefon: 0202 254 850 58
E-Mail: info@tuhuus-langerfeld.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung

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Ihre Ansprechpartnerinnen

Andrea Knoll
Mobil: 0157 - 806 198 20
Mail: knoll@tuhuus-langerfeld.de


Anke Kirchmann-Bestgen
Mobil: 0157 - 806 312 13
Mail: kirchmann@tuhuus-langerfeld.de


„Tuhuus in Langerfeld – Gut und lange leben im Quartier“ ist ein Kooperationsprojekt des Arbeiter-Samariter-Bund RV Bergisch Land e.V., der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal gGmbH und der Evangelischen Kirchengemeinde Langerfeld. Gefördert wird das dreijährige Projekt (Laufzeit:  01.01.2019 bis 31.12.2021) durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

 

Ein Projekt in Kooperation von:

Gefördert von:

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